Programm

Ohne Erbsünde?

Das Judentum in der Selbstvergewisserung des christlichen Glaubens

„Der Antijudaismus hat theologische, präzise nachzuzeichnende Wurzeln“. Magnus Striet, katholischer Fundamentaltheologe aus Freiburg, sieht diese Wurzeln vor allem in der Erbsündenlehre, die weder die Hebräische Bibel noch der Apostel Paulus kennt. Der mittelalterliche Sühnegedanke aus der Feder von Anselm von Canterbury, der auch die Theologie der Reformation prägt, „kennt das Judesein Jesu nicht mehr“. Wie kann es angesichts dieser Tradition heute zu einer fundamentalen Neuorientierung im christlich-jüdischen Verhältnis – Schulter an Schulter – kommen, die den Antijudaismus hinter sich lässt? Wir diskutieren diese nicht nur von Striet aufgeworfene Frage mit der evangelischen Exegetin Eve-Marie Becker und der jüdischen Theologin Annette Böckler. Eine Veranstaltung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Melanchthon-Akademie, dem Katholischen Bildungswerk und dem Stadtdekanat Köln

Prof. Dr. Magnus Striet Prof. Dr. Eve-Marie Becker Annette Böckler

Do, 12.11. 18-21 (4 UStd)

Dieser Kurs kostet 14,00€.
Nr. 1211B

Karl Rahner-Akademie, Jabachstr. 4

Karl Rahner Akademie

Anmeldung und weitere Informationen telefonisch unter: 0221/801078-0

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