Programm

Friedensbotschafter oder Konfliktverschärfer?

Die evangelischen Kirchen und der Nahostkonflikt

Friedensgebete, Apartheidvorwürfe, Endzeitvorstellungen – der Nahostkonflikt polarisiert und emotionalisiert nicht erst seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Gazakrieg auch in den evangelischen Kirchen. Seit den 1960er Jahren ist der Nahostkonflikt hier ein spannungsreiches Thema. Dabei waren die Debatten von Beginn an von religiösen Fragen geprägt, die tief in das christliche Selbstverständnis hineinreichen. Das Verhältnis von Christentum und Judentum nach der Shoah oder die Beziehung zu christlichen Palästinenserinnen und Palästinensern sind dabei nur zwei Beispiele. Tragen die Kirchen durch die religiöse Perspektive zu einer Polarisierung der Nahostdebatten bei? In dem Vortrag wird ein Einblick in die kirchlichen Debatten um den Nahostkonflikt gegeben und gefragt, wie man trotz unterschiedlicher politischer und religiöser Sichtweisen im Dialog bleiben kann.
 
Veranstaltung in der Reihe TheoLogisch
 
 
Verena Mildner-Misz, geb. 1990 in Wuppertal, studierte Geschichte, Evangelische Religionslehre und Bildungswissenschaften an der Universität Münster. Dort promovierte sie zum Thema „Westdeutscher Protestantismus und Nahostkonflikt“. Für diese Arbeit wurde sie mit dem Hans Ehrenberg Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Sie arbeitet als wissenschaftliche Assistentin an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal.

Verena Mildner-Misz

Mi, 18.03. 18.30-20.30 (2 UStd)

Dieser Kurs ist kostenlos.
Wir danken aber für die Anmeldung.
Nr. 1128B

Antoniter Citykirchenzentrum, Antoniterstr. 14-16

Anmeldung erforderlich.

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