Programm

Zu Besuch in der Landsynagoge Titz-Rödingen

Über 400 Jahre lebten die meisten Jüdinnen und Juden im Rheinland auf dem Land. Heute dagegen findet man nur noch sehr wenige Spuren, die an das jüdische Leben auf dem Land erinnern. Die Geschichte der rheinischen Landjuden geriet für lange Zeit in Vergessenheit. Das ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass die Mehrheit der jüdischen Bevölkerung in Deutschland bis zum 19. Jahrhundert in Kleinstädten und Dörfern lebte. Nach der Vertreibung der meisten jüdischen Gemeinden aus den Städten im Spätmittelalter war über 400 Jahre lang das Leben auf dem Land die Lebensrealität der der meisten deutschen Jüdinnen und Juden.
Im Rahmen der Exkursion beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Geschichte, Kultur und Religion des Landjudentums sowie der 1841 erbauten Landsynagoge im Dorf Rödingen. Sie erhalten Einblick in die Ausstellung, die dort gezeigt wird, und besuchen den jüdischen Friedhof im Ort.
Männliche Teilnehmer werden beim Besuch des Friedhofs gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
 
Bitte planen und organisieren Sie die Anreise privat/individuell. Auf der Homepage der Landsynagoge finden Sie Informationen zur Anfahrt: www.synagoge-roedingen.lvr.de
Die Adresse lautet:
LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen
Mühlenend 1
52445 Titz-Rödingen
 
Falls Sie keine Möglichkeiten haben, die Anreise privat/individuell zu organisieren, wenden Sie sich bitte an uns; wir versuchen dann, eine Lösung zu finden.

Dr. Alexander Schmalz Monika Grübel

Do, 19.03. 15-18 (4 UStd)

Dieser Kurs kostet 12,00€.
Nr. 2128H

LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen, Mühlenend 1, 52445 Titz

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