Programm

Ein Denkmal aus Papier

Einblicke in die Arbeit der Arolsen Archives

Die Arolsen Archives sind das weltweit umfassendste Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Hier sind Dokumente mit Bezug zu etwa 17,5 Millionen Menschen archiviert; Menschen, die aus rassistischen oder antisemitischen Gründen verfolgt, drangsaliert, verschleppt, entmenschlicht, ermordet wurden; Menschen, die Zwangsarbeit verrichten mussten und auch bspw. Menschen, die sich als Überlebende des Holocaust, der Shoah, nach dem Ende des Nationalsozialismus irgendwo in Europa – fern ihrer Heimat und fern von allen Freund*innen und Verwandten, fern von allem Bekannten und Vertrauten – als sogenannte Displaced Persons wiederfanden.
Im Rahmen der Veranstaltung werden Sie eingeladen, das Archiv kennenzulernen und zu nutzen. Die Referentin, Franziska Schubert, geht nach einer kurzen Einführung auf digitale Recherche-Möglichkeiten und die interaktiven Angebote der Arolsen Archives ein. Danach können und dürfen Sie selbst aktiv werden und mit (zur Verfügung gestellten) Tablets selbst zu recherchieren. Es ist in diesem Zusammenhang möglich und auch gewünscht, dass Sie sich eigenen Interessen folgend mit spezifischen Personen oder Themen tiefergehend beschäftigen.
In Kooperation mit den Arolsen Archives. International Center on Nazi Persecution.
 

Franziska Schubert

Di, 24.03. 18.30-20 (0 UStd)

Dieser Kurs kostet 5,00€.
Nr. 2104H

Haus der Ev. Kirche, Kartäusergasse 9-11

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