Programm
Stolpersteine
Rund um die Synagoge Roonstraße
Der Künstler Gunter Demnig erinnert mit seiner Aktion „Stolpersteine“ an Menschen, die dem Terror der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind. Dieses herausragende Mahnmal der dezentralen Art wächst seit 1996 in vielen Ländern und Orten – nicht zuletzt in Köln. Die Journalistin Petra Pluwatsch ist einigen exemplarischen Schicksalen nachgegangen. Sie erzählt davon in ihren zwei Büchern „Verfolgt, aber nicht vergessen – Die Geschichte hinter den Stolpersteinen“ (2023) und „Auf der Spur der Stolpersteine. Elf Wege der Erinnerung durch Köln“, das erst vor Kurzem im Metropol Verlag erschienen.
Zum einen geht es darum, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten. Zum anderen scheint es von neuer Dringlichkeit zu sein, vor den Gefahren des Antisemitismus und Rassismus, der Ausgrenzung und Einschränkung der Freiheit zu mahnen. Nach einem kurzen inhaltlichen Impuls stellt die Autorin auf einem kurzen Rundgang zu ausgewählten „Stolpersteinen“ rund um die Synagoge Roonstraße einige Lebenswege vor – von der gelungenen Flucht in die USA bis zur Deportation in die Vernichtungslager in Osteuropa. Dabei werden grundsätzliche Aspekte der NS-Verfolgung erläutert.
In Kooperation der Melanchthon-Akademie mit dem Schulreferat der Ev. Kirche Köln und Region.
Petra Pluwatsch
Do, 25.06. 17.30-19.45 (3 UStd)
Dieser Kurs kostet 5,00€.
Nr. 2102H
Bücherschrank auf dem Rathenauplatz
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