Programm

Warum besinnen wir uns nicht auf unsere Zuversicht?

Ein Vortrag in Kooperation mit der C.G.Jung-Gesellschaft Köln

Von Zuversicht spricht man meist, wenn sie einem abhanden zu kommen droht, wenn man sie braucht. Und wir brauchen sie jetzt sehr in unserer Zeit. Schon Plutarch schrieb: »Also sollten wir nicht mutlos werden und aufgeben, sondern das Schlechtere durch Besseres abmildern.«
Die Zukunft ist ungewiss. Mit unseren Vorstellungen, auch als Ausdruck unserer emotionalen Situation, färben wir die Wahrnehmung der Zukunft und beeinflussen damit unser Lebensgefühl. So gibt es zum einen Vorstellungen der Bedrohung, verbunden mit immer mehr lähmender Angst und Angstbildern, und zum anderen Vorstellungen der Zuversicht und der Hoffnung. Letztere leugnen die Schwierigkeiten nicht, sind aber von der Überzeugung getragen, sich den Herausforderungen stellen zu können, zusammen mit anderen Menschen etwas bewirken zu können. Wie können wir mehr zu Bildern der Zuversicht finden? Gegen die Zuversicht steht die Angst. Wie können wir mit Angstgefühlen, die uns ja signalisieren, dass wir in Gefahr sind, so gut umgehen, dass sie uns nicht lähmen?
Wir Menschen haben aber nicht nur Angst, wir sind auch getragen von archetypischer Hoffnung – nicht einfach nur von Erwartungen – als einer Grundemotion des Lebendigseins: Es gibt trotz allem immer auch wieder einen neuen Tag, darauf vertrauen wir unbewusst. Diese archetypische Hoffnung ist verbunden mit archetypischem Vertrauen, und daraus wird eine zuversichtliche Haltung.
Positive Gefühle federn die Angst ab. Wie finden wir zu diesen positiven Gefühlen? Und wie kann das alles praktisch aussehen? Einige Hinweise zum Umgang mit uns selbst in schwierigen Zeiten runden den Vortrag ab.
 
Prof. Dr. Verena Kast, St. Gallen
Psychoanalytikerin (C. G. Jung), Dozentin und Lehranalytikerin am C. G. Jung-Institut Zürich, Buchautorin
 
Die Zugangsdaten (Zoom) erhalten Sie per E-Mail.
Mit 3 Fortbildungspunkten bei der Psychotherapeutenkammer NRW akkreditiert
 
 

Prof. Dr. Verena Kast

Fr, 27.02. 18-20 (2 UStd)

Dieser Kurs kostet 12,00€.
Nr. 3162BR

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