Programm

„Stolpersteine“

Ein Rundgang in der Kölner Südstadt

Der Künstler Gunter Demnig erinnert mit seiner Aktion „Stolpersteine“ an Menschen, die dem Terror der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind. Dieses herausragende Mahnmal der dezentralen Art wächst seit 1996 in vielen Ländern und Orten – nicht zuletzt in Köln. Die Journalistin Petra Pluwatsch ist einigen exemplarischen Schicksalen nachgegangen. Sie erzählt davon in dem Band „Verfolgt, aber nicht vergessen – Die Geschichte hinter den Stolpersteinen“, der jüngst vom NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln herausgegeben worden ist. Zum einen geht es darum, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten. Zum anderen scheint es von neuer Dringlichkeit zu sein, vor den Gefahren des Antisemitismus und Rassismus, der Ausgrenzung und Einschränkung der Freiheit zu mahnen. Auf einem kurzen Rundgang zu ausgewählten „Stolpersteinen“ in der Kölner Südstadt stellt die Autorin einige Lebenswege vor – von der gelungen Flucht über die Deportation ins KZ bis zum Krankenmord. Dabei werden grundsätzliche Aspekte der NS-Verfolgung erläutert.

Petra Pluwatsch

Sa, 20.04. 11-12.30 (2 UStd)

Dieser Kurs kostet 5,00€.
Nr. 2104Z

Melanchthon-Akademie, Sachsenring 6

Melanchthon-Akademie

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