Programm

Kölner Kunstgeschichten lokal-global

Eine Kölnerin in Amerika. Literarische Perspektiven auf Frauen(rechte) und Sklaverei

Kunst ist ein Seismograf ihrer Zeit, in ihr mischen sich individuelle Blickwinkel und gesellschaftliche Entwicklungen, in ihr treten Vergangenheit und Gegenwart miteinander in Beziehung. Durch das Brennglas der Kunst widmen wir uns der Durchdringung von Lokal- und Weltgeschichte. Wir fragen, wie Kunstschaffende sich im Historischen mit ihrer politischen Gegenwart auseinandergesetzt haben und wie sie im Gegenwärtigen die Verknüpfung von Kolonialgeschichte, Migrationsbewegung und Wirtschaftsgeschichte aufzeigen.
 
Pia Wiegmink spricht über das Kölner „Flintenweib“ Mathilde Franziska Anneke (1861-1865), der eine kleine Statue am Kölner Rathausturm gewidmet ist. Sie war Schriftstellerin, Aktivistin und Lehrerin. Der Vortrag stellt das Leben und Werk Annekes in den USA vor und zeigt, wie die Schriftstellerin Themen wie Sklaverei, Rassismus, Frauenrechte und Immigration auf oft unkonventionelle Weise zueinander in Beziehung setzt.
 

Prof.in Dr. Pia Wiegmink

Do, 16.03. 19-20.30 (0 UStd)

Dieser Kurs kostet 9,00€.
Nr. 6122F

Karl Rahner Akademie, Jabachstr. 4-8

Melanchthon-Akademie

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