Programm

Christentum und modernes Europa

Eine Zeitreise zum pluralen Europa der Gegenwart

War das Christentum zu Beginn der Neuzeit in Fundamentalfeindschaft zerrissen und Grund schwerer Konflikte, nahm es im Verlauf des 30jährigen Krieges eine Wende zu Frieden und rechtlicher Anerkennung. Es ebnete damit dem pluralen Europa der Gegenwart den Weg. Heinz Schilling, Professor für Europäische Geschichte der frühen Neuzeit in Berlin, nimmt uns an diesem Abend mit auf eine eindrucksvolle Zeitreise von der Reformation bis in die beginnende Moderne. Er erzählt anhand zahlreicher Beispiele, wie aus der einen lateinischen Christenheit das multikonfessionelle Europa der Frühen Neuzeit hervorging. Er schildert die Machtkämpfe um das Verhältnis von Politik und Kirche und veranschaulicht, wie diese Konflikte die weltanschauliche Pluralität der Moderne hervorbringen.
In Zusammenarbeit mit der Karl Rahner-Akademie

Prof. Dr. Heinz Schilling

Mo., 17.4. 19-21 (2 UStd)

Dieser Kurs kostet 10,00€.
Nr. 1013B

Kartäuserwall

Melanchthon-Akademie

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