Programm

Archetypische Perspektiven der Großeltern-Enkelkind-Beziehung

Ein Vortrag in Kooperation mit der C.G.Jung-Gesellschaft Köln

Wie die Eltern, so üben auch die Großeltern einen wichtigen Einfluss auf die psychische Entwicklung von Kindern aus. Nicht selten werden schlechte Bindungserfahrungen mit den Eltern durch gute mit den Großeltern aufgefangen oder abgemildert. Die gesellschaftliche Bedeutung dieser transgenerationellen Beziehung ist zudem gestiegen, da wir länger leben und Frauen häufiger berufstätig sind. Aber schon immer war diese spezielle Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkind sichtbar in Märchen, Legenden, Sagen und Epen, die eine große Bandbreite umfassen: vom alten Weisen über den närrischen Alten bis hin zur bösen Hexe, dem furchterregenden Zauberer oder der alten weisen Frau. Im Märchen „Rotkäppchen“ oder „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, in der Heidi-Geschichte oder in der Artus-Sage treffen wir z.B. auf solche Gestalten. Und auch C. G. Jung wurde durch seinen – bereits verstorbenen – Großvater beeinflusst, dessen positiver Geist noch Jahrzehnte später sein Leben beeinflusste. Im Vortrag geht es darum, der archetypischen Bedeutung der Großeltern-Enkelkind-Beziehung aus einer jungianischen Sicht nachzugehen.

Dr Isabelle Meier

Fr, 21.04. 18-20 (2 UStd)

Dieser Kurs kostet 10,00€.
Nr. 3164KW

Kartäuserwall

Melanchthon-Akademie

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