Programm

documenta, Teil XV

Zur (neuesten) Geschichte der weltberühmten Ausstellungsreihe seit 1955

Nicht zum ersten Mal, so wird der Vortrag zeigen, startet eine Documenta mit einem Skandal wie zurzeit die d15. Schon zu Beginn 1955 kamen Fragen auf: Warum in einer Kleinstadt am “Zonenrandgebiet”, wer wurde mit was und weshalb gezeigt, wer stand dahinter? Eklats säumten den Weg der Documenta, etwa Beuys‘ Installation “Honigpumpe am Arbeitsplatz” 1977, nährten gleichwohl den Ruhm der Reihe. Unlängst fand sich Mitbegründer Werner Haftmann als NS-Parteigänger enttarnt und als Liebhaber der Moderne, sofern sie nicht aus jüdischer Hand stammte – ein Grund mehr für die kritischen Reaktionen hierzulande auf die diesjährige Schau.
 
Die renommierte Kunsthistorikerin und studierte Zeichnerin, Dr. Karoline Künkler, führt ein in die geschichtlichen Entwicklungen der weltweit bedeutendsten Reihe von Ausstellungen für zeitgenössische Kunst.
 
Der Vortrag ist als kontextualisierender Input für unsere geplante Exkursion am 4.9.2022 gedacht und für Exkursionsteilnehmende kostenfrei. Sie können dem Vortrag aber auch ohne Exkursionsteilnahme beiwohnen, online oder in Präsenz.
Zeit für Fragen & Antworten ist eingeplant.
 
 

Hier können Sie Unterlagen als PDF herunterladen:

Flyer
Dr. Karoline Künkler

Mo. 29.8., 18-20h

Dieser Kurs kostet 9,00€.
Nr. 6211F

Kartäuserwall

Melanchthon-Akademie

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