Programm

Reihe: Die unbekannte Größe

1. Charlotte Berend

Etliche Künstlerinnen wurden von der Kunstgeschichtsschreibung übersehen oder als Randerscheinung behandelt – die Reihe stellt einige von ihnen vor und versucht, die Schätze ihrer Œuvres zu bergen. Sie werden die Möglichkeit haben, auf unserem Blog oder in der Veranstaltung Vorschläge für diese Reihe einzureichen; der Blog soll dabei gleichermaßen Archiv von vergangenen Veranstaltungen sein sowie künftig die Sichtbarkeit der "unbekannten Größen" erhöhen. Vorschläge, die aufgegriffen werden können, “belohnen” wir mit einer Einladung zur Veranstaltung derjenigen Person, die den Vorschlag gemacht hat. Diese hat dann Gelegenheit zur Schilderung, was zur Entdeckung geführt hat und was an der Künstlerin/ ihrem Werk interessiert, begeistert, fasziniert. Zur 1. Veranstaltung, "Charlotte Berend": Um die Jahreswende 2021/22 präsentierte die Moderne Galerie in Saarbrücken eine Doppelausstellung: Werke von Lovis Corinth und, erstmals, parallel dazu Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken seiner Ehefrau, Charlotte Berend-Corinth (1880 – 1967). Originale von ihr hatte man hierzulande zuletzt 1967 sehen können, sofern man in der DDR lebte; hinfort kannte man ihr Werk allenfalls durch Schwarz-Weiß-Abbildungen. Nachdem sie lange Zeit im Schatten ihres ungleich berühmteren Mannes gestanden hatte, musste sich Berend zweimal neu positionieren: nach Corinths Tod 1925 in Berlin, ab 1939 in den USA, wohin sie aufgrund ihrer jüdischen Herkunft emigrierte. Höhen und Tiefen prägen daher ihr Œuvre.

Dr. Karoline Künkler

Sa, 26.11. 14-17 (4 UStd)

Dieser Kurs kostet 15,00€.
Nr. 6206F

Kartäuserwall

Melanchthon-Akademie

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