Programm

Schütz und Brahms

Ein Gesprächskonzert

Kirchlicher Ritus, konfessionelle und liturgische Bindung, dogmatische Konvention: Über all dies setzte sich Johannes Brahms in seiner geistlichen Musik hinweg. Nicht die plastische Schilderung von Tod und Jüngstem Gericht steht bei ihm im Zentrum, sondern die Trost spendende Gewissheit, dass der Tod Durchgang ist. Die Einführungsveranstaltung spürt dieser Fokusverschiebung und Suche nach einer neuen Trauerkultur nach, die eine ihrer postmodernen Echos am Veranstaltungsort selbst, der 2014 zum Kolumbarium umgestalteten Grabeskirche St. Bartholomäus, findet. Zugleich wird anhand vergleichender Musikbeispiele beleuchtet, wie es Brahms gelingt, die barocken Kompositionstechniken eines Heinrich Schütz mit der Ausdrucksästhetik der Romantik zu verbinden. In Zusammenarbeit mit dem Bach-Verein Köln und der Karl Rahner-Akademie

Dr. Martin Bock Christoph Siebert Dr. Sofie Taubert Ainoa Padrón

So, 06.11. 18-20h

Dieser Kurs ist kostenlos.
Nr. 1230B

Grabeskirche St. Bartholomäus, Helmholtzplatz 13, 50825 Köln-Ehrenfeld

Melanchthon-Akademie

Anmeldung erforderlich.

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