Programm

Konzernverantwortung für Klimaschutz und Menschenrechte

Das Beispiel HeidelbergCement

Bisher stehen vor allem die Energiekonzerne in der Kritik, ihr Geschäftsmodell nicht hinreichend auf die Erfordernisse des Schutzes von Klima und Menschenrechten auszurichten. Aber nicht nur die Lieferketten von Kohle, Öl und Gas beinhalten massive Risiken, auch die Baustoffbranche muss sich grundlegend wandeln. Der Abbau der benötigten Rohstoffe gefährdet ganze Ökosysteme, der Ressourcenverbrauch ist insgesamt zu hoch und die Herstellung von Beton und Zement emittiert viel zu viele Treibhausgase. Auf unserer Jahrestagung wollen wir am Beispiel des Konzerns HeidelbergCement die Probleme und Herausforderungen beim Klimaschutz und menschenrechtlicher Sorgfalt anhand der Vorhaben eines Tochterunternehmens von HeidelbergCement in Indonesien diskutieren. Dabei möchten wir auch die möglichen Einschränkungen unserer Interventionen auf Aktionärsversammlungen und zivilgesellschaftliche Protestaktionen problematisieren, sollten in Zukunft viele Hauptversammlungen nur noch rein virtuell stattfinden, wie es die Pläne der Bundesregierung vorsehen. Diese Aspekte und Fragen wollen wir in drei Panels vertiefen: • Virtuelle Hauptversammlungen: Kann sich zivilgesellschaftliche Konzernkritik noch Gehör verschaffen? • Menschenrechtliche Sorgfalt bei HeidelbergCement: Werden indigene Rechte und kritische Stimmen gegen die Pläne von HeidelbergCement in Indonesien beachtet? • Klimaschutz: Reichen die Pläne von HeidelbergCement für „grünen Beton“? Koop. Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre/ Melanchthon-Akademie

Sa, 10.09. 10-17h

Dieser Kurs ist kostenlos.
Nr. 2049Z

Kartäuserwall

Melanchthon-Akademie

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